10 Jahre DreylandDichterweg
Heute vor genau zehn Jahren, am 23. April 2016, wurde der DreylandDichterweg am Rheinufer eröffnet. Der Weg verbindet Basel, Huningue und Weil am Rhein und feiert nun sein zehnjähriges Bestehen.
Die Idee zu diesem grenzüberschreitenden Dichterweg entstand fast zeitgleich bei Dialektliebhabern in Frankreich, Deutschland und der Schweiz, unter anderem bei Edgar Zeidler und Yves Bisch. Das Projekt fügte sich in die Gestaltung des trinationalen Rheinuferwegs ein und wurde von den Behörden in Huningue, Weil am Rhein und Basel-Stadt mitgetragen.
Entlang des Rheins, von der Dreirosenbrücke in Basel über die Dreiländerbrücke in Huningue bis zum Rheinpark in Weil am Rhein, säumen 24 Dichtertafeln den Weg. Sie würdigen elsässische, badische und baseldeutsche Dichterinnen und Dichter, die seit dem Mittelalter eine gemeinsame Sprache teilen: das Alemannische. Zu Wort kommen unter anderem Nathan Katz, Theobald Baerwart, Markus Manfred Jung, Aernschd Born, Gérard Leser, Hilda Jauslin, Beat Trachsler, Jean-Christophe Meyer, Carola Horstmann und Hans-Jörg Renk.
Oder wie es die Gebrüder Matthis, die Väter der Strassburger Dialektlyrik, einst formulierten: „Im Dialekt kàt mer àlles üssdrucke, wenn mer's kàt."
Zehn Jahre nach seiner Einweihung durch die Bürgermeister der drei Städte bleibt der DreylandDichterweg ein schönes Beispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Herzen des Dreylands, ein Weg, der daran erinnert, dass der Rhein mehr verbindet als trennt.
Mehr Informationen über die Dichter
Mehr Informationen zur 10-Jahres-Feier