Herausforderungen Grenzregionen
Grenzregionen stehen klassischerweise vor drei großen Herausforderungen:
-
Politisches Defizit: Geografische Grenzen trennen eingespielte Rechts-, Verwaltungs- und Sozialsysteme.
-
Ökonomisches Defizit: Wirtschaftliche Aktivitäten konzentrieren sich meist im besser aufgestellten Landesinneren.
-
Infrastruktureller Nachteil: Verbindungen und Netze enden oft an der Grenze.
Unsere Lösung: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Durch gezielte Kooperationen bauen wir diese politischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Barrieren ab.
Gemeinsam verwandeln wir Grenzräume in lebendige, vernetzte Lebens- und Wirtschaftsräume.
Meilenstein Aachener Vertrag
Der am 22. Januar 2019 in Kraft getretene Aachener Vertrag stärkt die grenzüberschreitende Kooperation..
-
Mehr Kompetenzen: Lokale Gebietskörperschaften erhalten eigene Rechte, zweckgebundene Mittel und beschleunigte Verfahren.
-
Weniger Bürokratie: Ein eigener Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit räumt rechtliche Hindernisse direkt aus dem Weg.
-
Starke Stimme für Basel: Der Trinationale Eurodistrict Basel ist als vollwertiges Mitglied im Ausschuss vertreten und bringt die Anliegen unserer Dreiländerregion direkt ein.
Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit - AGZ
Starkes Engagement im AGZ: Ergebnisse, die bewegen
Als vollwertiges Mitglied vertritt der TEB – repräsentiert durch Präsidentin Marion Dammann – die Interessen unserer Region direkt im deutsch-französischen Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (AGZ). Dadurch bringen wir lokale Herausforderungen ohne Umwege auf die ministerielle Ebene.
Dass diese Arbeit Früchte trägt, zeigen zwei wichtige, vom AGZ bereits angenommene Empfehlungen, die gemeinsam mit unseren Partnern auf den Weg gebracht wurden:
-
Telearbeit im Grenzraum:
Für flexiblere und rechtssichere Arbeitsmodelle über Grenzen hinweg. -
Digitalisierung von Verwaltungsverfahren:
Für den Abbau bürokratischer Hürden im Alltag der Bürgerinnen und Bürger