Das Gesundheitswesen im Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB)
Die Gesundheitsversorgung im Dreiländereck steht vor besonderen Herausforderungen: Obwohl die Grenzen im Alltag kaum spürbar sind, treffen im Krankheitsfall oft drei völlig unterschiedliche nationale Gesundheitssysteme aufeinander. Der TEB setzt sich aktiv dafür ein, diese Barrieren abzubauen und das Versorgungsangebot grenzüberschreitend zu denken.
Die Kernaufgaben und Ziele im Bereich Gesundheit:
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Bürokratische Hürden abbauen: Erleichterung des Zugangs zu medizinischen Behandlungen im Nachbarland für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region.
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Gezielte Kooperationen stärken: Förderung der direkten Zusammenarbeit lokaler Akteure, wie beispielsweise das Pilotprojekt zum Patientenaustausch zwischen der Saint-Louis Agglomération und dem Klinikum Lörrach (für MRT- und Koloskopie-Untersuchungen).
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Erstattung und Abrechnung klären: Enger Austausch mit den deutschen, französischen und schweizerischen Krankenkassen, um faire, unbürokratische Abrechnungsmodelle zu entwickeln, damit Patientinnen und Patienten nicht auf den Kosten sitzen bleiben.
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Politische Weichenstellung: Aktive Mitwirkung in überregionalen Gremien, wie der neugegründeten Arbeitsgruppe „Gesundheitskorridor im deutsch-französischen Grenzraum“ im Rahmen des Aachener Vertrags, um rechtliche Blockaden auf nationaler Ebene zu lösen.
Starke Partnerschaften für ein gesundes Dreiland: Der TEB arbeitet nicht allein, sondern bündelt die Kräfte der Region. Wichtige Partner sind das trinationale Kompetenzzentrum TRISAN, die regionale Gesundheitsbehörde ARS Grand Est, die Regio Basiliensis sowie benachbarte Eurodistrikte, um gemeinsam an der Vision eines integrierten „Gesundheitsraums Oberrhein“ zu feilen.