Grenzüberschreitende Verkehrsinfrastrukturen

Datenerhebung für zukünftige Verkehrsinfrastrukturprojekte

INTERREG Oberrhein

Das Projekt wird vom 01/02/2026 bis 31/12/2028 realisiert und durch das Programm Interreg Oberrhein im Rahmen der Förderperiode Interreg VI (2021-2027) mit einem Gesamtbudget von € 536 460.00 gefördert. Die EFRE-Kofinanzierung beläuft sich auf € 113 237.37.

Grenzüberschreitende Analyse von Verkehrsdaten

Mobilitätsinfrastrukturen im trinationalen Ballungsraum Basel entwickeln sich rasant. Neue öffentliche Verkehrsangebote entstehen und der Straßenverkehr verändert sich stetig. Daten zur grenzüberschreitenden Mobilität sind notwendig, um künftige grenzüberschreitende oder sogar nationale Infrastrukturprojekte zu bewerten und einen umfassenden Überblick über die grenzüberschreitenden Ströme zu ermöglichen. Gebietskörperschaften aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz zusammengeschlossen, um das gemeinsame Projekt „Verkehrserhebungen und -zählungen“ zu entwickeln. Das Projekt soll eine gemeinsame Datengrundlage mit quantitativen und qualitativen Daten schaffen, die von den drei Ländern genutzt werden kann, um die grenzüberschreitende Mobilität in den kommenden Jahren zu planen und zu entwickeln. Für den TEB als Projektträgerin und ihre trinationalen Partner aus den Bereichen Verkehrs- und Mobilitätsplanung, Raumplanung und grenzüberschreitenden Angelegenheiten, wird die im Rahmen des Projekts „TEB-Verkehrsanalyse” entwickelte Lösung Informationslücken zur grenzüberschreitenden Mobilität im trinationalen Ballungsraum Basel schließen. Sie ermöglicht ein klares, präzises und aktuelles Bild der grenzüberschreitenden Mobilität und liefert eine statistische Grundlage für die Berechnung der wirtschaftlichen Machbarkeit künftiger Verkehrsinfrastrukturen.

Langfristiger Nutzen der Daten

Verkehrsdaten in der trinationalen Agglomeration Basel existieren mit unterschiedlichen Formaten und derzeit wird mit unterschiedlichen Systemen bzw. Datenformaten geplant. Das weitere Ziel, neben der Verkehrsstudie und den Rohdaten, ist es die Zusammenarbeit im Bereich der Mobilität in drei Ländern durch das Projekt zu verstärken und zu vereinheitlichen. Die aus der Verkehrszählung eruierten Rohdatendaten sowie die Studie schaffen eine vereinheitlichte, homogene Datengrundlage und können langfristig integriert und gemeinsam genutzt werden.

Die Daten werden ein wichtiges Instrument zur Optimierung der Optionen und Entscheidungen der französischen, deutschen und schweizerischen Gebietskörperschaften in Bezug auf die Einrichtung neuer nationaler und grenzüberschreitender Verkehrsinfrastrukturen darstellen. Das Gebiet wird von einem kohärenten und komplementären Mobilitätsangebot profitieren, das die Zugänglichkeit und die Attraktivität des Gebiets stärkt.