Abschlussbericht - Steuerungsmechanismen für grenzüberschreitende Funktionsbereiche
Europäisches Forschungsprojekt
Leben, arbeiten und reisen über Grenzen hinweg
Das europäische Forschungsprojekt „Governance mechanisms for cross-border functional areas“ (CROSSGOV), welches durch das ESPON-Programm von 2024 bis 2026 durchgeführt wurde und neun Forschungseinrichtungen aus ganz Europa zusammen bringt, hat im März 2026 seinen Abschlussbericht für den Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) als Pilotstandort erstellt.
Dieser Fallstudienbericht bietet eine ganzheitliche Analyse des grenzüberschreitenden Raums des Trinationalen Eurodistricts Basel (CH/DE/FR) und untersucht dessen territoriale Merkmale, funktionale Verflechtungen sowie die Verwaltungsstruktur. Die Untersuchung beginnt mit einer Beschreibung der geografischen und funktionalen Dimensionen des Gebiets, befasst sich anschließend mit dem institutionellen Rahmen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und schließt mit einer Bewertung der zukünftigen Entwicklungsperspektiven sowie politischen Empfehlungen – alles im Rahmen eines soliden partizipativen Prozesses.
Grenzüberschreitende Gebiete, die oft als „Laboratorien der europäischen Integration“ bezeichnet werden, sind nach wie vor durch eine Überlagerung von Verwaltungsebenen, nationalen Rechtsrahmen und sehr unterschiedlichen territorialen Dynamiken geprägt. Ihre grenzüberschreitende Integration beruht auf zwei Hauptdimensionen: der Intensität der grenzüberschreitenden Interaktionen (Mobilität, Wirtschaftsaustausch, Dienstleistungen) und dem Grad der territorialen Konvergenz zwischen benachbarten Regionen. Diese Dynamiken variieren stark von einem Gebiet zum anderen. Der Abschlussbericht CROSSGOV Governance mechanisms for cross-border functional areas zeigt auf, wie grenzüberschreitende Gebiete organisiert sind und im Alltag zusammenarbeiten.